Psychometrie, Cambridge Analytica und die Wege der Einflußnahme

Psychometrie, Cambridge Analytica und die Wege der Einflußnahme

Date/Time
15.12.2016 | 18:30 - 20:00


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Die Journalisten Hannes Grassegger und Mikael Krogerus haben mit ihrem Artikel im schweizer Magazin eine aufgeregte Debatte um die Kombination psychometrischer Modelle mit „Big Data“ Erkenntnissen losgetreten. Die Methode des Psychologen Michal Kosinski, die Menschen anhand ihres Verhaltens auf Facebook detailliert analysieren und so extrem spitze Zielgruppen bilden können soll, wurde unter anderem von Donald Trumps Wahlkampfteam eingesetzt. Im Magazin steht dazu:

Am Tag der dritten Präsidentschaftsdebatte zwischen Trump und Clinton versendet Trumps Team 175 000 verschiedene Variationen seiner Argumente, vor allem via Facebook. Die Botschaften unterscheiden sich meist nur in mikroskopischen Details, um den Empfängern psychologisch optimal zu entsprechen: verschiedene Titel, Farben, Untertitel, mit Foto oder mit Video. Die Feinkörnigkeit der Anpassung geht hinunter bis zu Kleinstgruppen…

Der Artikel hat seitdem vielerorts heftigen Widerspruch provoziert.
Welche Auswirkungen hat also diese Methode auf demokratische Prozesse, wie groß ist die Manipulierbarkeit der Massen, wie sollen wir damit umgehen – und stimmt all das überhaupt, was Kosinski, Cambridge Analytica und die Psychometrie in diesem Kontext versprechen?

Darüber diskutieren wir mit Markus Beckedahl (netzpolitik.org), Thomas Jarzombek (MdB) unt Matthias Riegel (wigwam.im).

 

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